Wir haben die am Häufigsten an uns gestellten Fragen für Sie gesammelt.
Man schätzt, dass annähernd 20% aller Frauen zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr zumindest zeitweise unter starken Blutungsstörungen leiden.
Der größte Teil der Frauen leidet jedoch unnötigerweise im Stillen. Amerikanische Daten zeigen, dass nur 29% der Frauen dieses Thema mit ihrem Arzt besprechen.
Sprechen Sie deshalb Ihren Arzt auf das Problem an und gewinnen Sie Ihre Gesundheit und Lebensqualität zurück.

Klinisch spricht der Arzt von einer Menorrhagie, wenn die Blutung länger als 7 Tage anhält oder der Blutverlust mehr als 80 ml pro Periode beträgt (der durchschnittliche Blutverlust liegt bei 30 bis 40 ml pro Periode).
Diese lang anhaltenden Blutungen führen häufig zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität.
Der hohe Blutverlust führt zu Eisenmangel, der sich in permanenter Müdigkeit und Abgeschlagenheit bemerkbar machen kann. Unbehandelt kann dieser Zustand sogar in Depressionen übergehen, bzw. zu weiteren schwerwiegenden Erkrankungen führen.
Menorrhagien können verschiedene Ursachen haben:
Infektionen, Nebenwirkungen von Medikamenten, Blutgerinnungsstörungen aber auch gutartige Erkrankungen der Gebärmutter wie Myome, Polypen gelten als Auslöser.
Bösartige Erkrankungen - wie z. B. das Endometriumkarzinom, welches auch eine Ursache sein kann - werden von Ihrem Gynäkologen abgeklärt.
Sind gutartige Erkrankungen wie Myome und Polypen und auch bösartige Erkrankungen als Ursache ausgeschlossen, wird von dysfunktionellen, uterinen Blutungen gesprochen, die dann für eine Therapie mit der Goldnetzelektrode NovaSure geeignet sind.
Prüfen Sie mit dem Selbsttest Menorrhagie, ob Sie unter einer Menorrhagie leiden.
Wenn Sie glauben, unter starken und lang anhaltenden Menstruationsblutungen zu leiden, oder andere Menstruationsprobleme haben, sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Arzt.
Mit dieser Tabelle können Sie die Dauer und Stärke Ihrer Menstrationsblutungen dokumentieren. Notieren Sie sich, wie stark Ihre Blutungen sind und ob Sie unter Krämpfen leiden. Bringen Sie eine Kopie der ausgefüllten Tabelle zu Ihrem Arztbesuch mit, um das Thema ausführlich mit Ihrem Arzt besprechen zu können.
Prüfen Sie mit dem Selbsttest Menorrhagie, ob Sie unter einer Menorrhagie leiden.
Voraussetzung für den Einsatz der Goldnetzelektrode NovaSure ist eine vorherige Untersuchung, bei der gutartige Erkrankungen, wie Myome, Polypen aber auch bösartige Erkrankungen, wie das Endometriumkarzinom, durch Gewebeentnahme und Abstrich ausgeschlossen werden. Sind diese Möglichkeiten ausgeschlossen spricht der Arzt von einer dysfunktionellen, uterinen Blutung, die dann mit der Goldnetzelektrode NovaSure behandelt wird.
NovaSure® ist kontraindiziert, wenn
Durch einzigartige Sicherheitsvorkehrungen konnte mit der Goldnetzelektrode NovaSure das Risiko auftretender Komplikationen gegenüber alle andern Verfahren deutlich gesenkt werden.
Es können leichte Krämpfe und Unterleibsbeschwerden auftreten, die durch die Behandlung mit einem leichten Schmerzmittel gemildert werden können.
Sie werden über 2 Tage bis 4 Wochen einen klaren Ausfluss beobachten, da in diesem Zeitraum die Reste der verödeten Gebärmutterschleimhaut abgestoßen werden. Diese Reaktion ist normal und sollte Sie nicht beunruhigen.
Sie sollten Ihren Gynäkologen kontaktieren wenn Sie Fieber über 37,5°C, sich verstärkende Schmerzen im Becken, die nicht mit herkömmlichen bzw. verschriebenen Schmerzmitteln behandelbar sind, Übelkeit, Erbrechen, Kurzatmigkeit, Schwindel, Darm- oder Blasenbeschwerden und/oder einen grünlichen Ausfluss beobachten.
Ihre Menstruationsblutung tritt gar nicht mehr auf oder wird auf eine leichte Blutung reduziert.
Sie behalten Ihre Gebärmutter und erwerben durch diesen schonenden Eingriff wieder Ihre Unabhängigkeit und Lebensqualität.
Die blutungsbedingten Defizite werden sich wieder normalisieren und Sie erlangen wieder die Aktivität und Energie, die Sie aus der Zeit vor Ihrer Blutungsstörung kennen.
Bis zum Jahre 2009 wurden bereits über eine Million Patientinnen weltweit mit dieser Methode behandelt.
| NovaSure | Hysterektomie |
|---|---|
| Schonender Eingriff, kürzere Operationszeit (ca. 15 Min.) | Größere, stationäre Operation mit ca. 1 Woche Krankenhausaufenthalt |
| Arbeitsunfähigkeit ca. 2 bis 5 Tage | Arbeitsunfähigkeit ca. 2 bis 8 Wochen |
| Geringe Komplikationsrate | Höheres Risiko für Komplikationen |
| Gebärmutter bleibt erhalten | Gebärmutter wird vollständig entfernt, dadurch längerer Heilungsverlauf und Gefahr der Narbenbildung mit Verwachsungsbeschwerden. Spätere Scheidensenkung, Harninkontinenz und vorzeitiges Einsetzen der Menopause sind möglich. Zusätzliche operative Maßnahmen wie z. B. Blasenhebung oder Entfernung großer Myome möglich. |
| Auch bei Patientinnen, bei denen eine Hysterektomie zu risikoreich wäre, durchführbar (z. B. Herzfehler, Blutgerinnungsstörungen/Marcumar, Diabetes mellitus) | Einzig richtige und notwendige Maßnahme bei beginnendem oder bestehendem Gebärmutterkrebs.Die Blutungsproblematik wird je nach Art der Hysterektomie bis zu 100% beseitigt. |
| Organerhaltend, sicher, schnell, einfach und erfolgreich. Gesundheitsökonomisch wirtschaftlicher 1 |
| 1 | Gallinat A, Schmidt T: Operative Behandlungsverfahren für dysfunktionelle uterine Blutungen, Ein Kosten-Nutzen-Vergleich, FRAUENARZT 2/2009 |
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Bereits im Jahr 1990 wurde bei mir erstmals Endometriose, auch außerhalb der Gebärmutter, festgestellt. Es folgten mehrere Operationen und Gestagentherapien.
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